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Sarstedt > Laatzen“ in „Sarstedt > Laatzen: https://spd.li/mQMFoWHXAgEP

Details

Datum:
5. September 2020
Zeit:
12:30
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Liebe GenossInnen, liebe BürgerInnen unserer Stadt, liebe FahrradfahrerInnen,

wir laden Sie und Euch herzlich zur Teilnahme an zwei „verkehrspolitisch“ motivierten Radverkehrsaktionen ein. Dabei möchten wir gemeinsam die Notwendigkeit eines durchgängig gut befahrbaren Radwegenetzes unterstreichen (die Details dazu gibt es weiter unten).

Laatzen > Sarstedt

Am kommenden Samstag, den 5. September um 12:30 Uhr empfangen wir zunächst, gemeinsam mit der Schirmherrin der Veranstaltung – Bürgermeisterin Heike Brennecke, am Rastplatz an der Innerste (unmittelbar neben dem Innerstebad) unsere Laatzener Freunde und Genossen (m/w/d), die „Corona-verträglich“ mit ihren Fahrrädern anreisen. Das Team von Andreas Hölzel vom „Stadtbad Restaurant“ sorgt mit Getränken und einem Bratwurststand (lecker!) für unser leibliches Wohl.

Sarstedt > Laatzen

Am darauffolgenden Samstag (12. September) um 14:30 Uhr möchten wir gemeinsam mit Euch/ Ihnen vom Rastplatz an der Innerste (unmittelbar neben dem Innerstebad) aus per Fahrrad zum „Gegenbesuch“ nach Laatzen aufbrechen. Das genaue Ziel (Wiesendachhaus oder Park der Sinne) wird spätestens bei der Abfahrt bekannt gegeben. Unsere Laatzener Freunde und Genossen (m/w/d) werden uns dort dann ebenfalls herzlich willkommen heißen!

Wir freuen uns auf Ihre/ Eure Teilnahme!

 

Christoph Jungk & Sven Tomis             Kalle Esser                             Klaus Bruer

(SPD-Ortsverein Sarstedt)                (SPD-Fraktion & Organisator)        (SPD-Kreistagsfraktion)

Mit dem Fahrrad nach St. Petersburg …

Seit 2011 verfügt die Stadt Sarstedt über einen „Integrierten Verkehrsentwicklungsplan“. Ein Teil dieses Plans befasst sich mit dem Radverkehr (Aufnahme des Istzustands [= Angebot] und Beschreibung von Handlungskonzepten für die Zukunft [= Ziele]). Kommunale Radverkehrspolitik sollte nicht an der eigenen „Kirchturmspitze“ (sprich nicht an der jeweiligen Gemarkungsgrenze) enden. Sie tut es aber leider bundesweit viel zu oft. Entsprechend stellt der „Integrierte Verkehrsentwicklungsplan Stadt Sarstedt“ zwei überregionale Radverkehrsanbindungen als örtliche Besonderheiten heraus: Teile unseres Radwegenetzes sind Bestandteil des „Leine–Heide–Radfernwegs“,  welcher auf einer Länge von ca. 300 Kilometern von der Leinequelle in Leinfelde (Thüringen) bis nach Hoya/ Weser führt und sich dort an den Weser–Radweg anschließt, oder des „Radwegs zur Kunst“ der den „Leine–Heide–Radfernweg“ über Hildesheim, Bad Salzdetfurth, Bodenburg und die Anschlussstelle Bodenburg mit dem Europa–Radweg R1 (Calais – St. Petersburg) verbindet.

… oder doch einfach nur zur Arbeit?

Trotz dieses fast schon „internationalen Flairs“ bemängeln Berufspendler, die sich v.a. in der wärmeren Jahreshälfte gar nicht so zahllos per Fahrrad von Sarstedt nach Laatzen/ Hannover oder in Richtung Hildesheim aufmachen, die ständigen „Radweg-Ende“-Erlebnisse. Letztere mögen beim sonntäglichen Radausflug (z.B. mit der Familie) vielleicht noch akzeptabel sein, aber nicht zweimal täglich in Serie auf dem Weg zur bzw. von der Arbeit nach Hause.

Unsere Aktion/ unsere Ziele:

Mit zwei aufeinander abgestimmten Radtouren (aus Richtung Laatzen nach Sarstedt am 5. September [Ankunft/ Empfang: ca. 12:30 Uhr am Innerste-Rastplatz] und von Sarstedt nach Laatzen am 12. September [Abfahrt am Innerste-Rastplatz: ca. 14:30 Uhr) möchten die SPD-Ortsvereine Sarstedt und Laatzen – einschließlich ihrer Ratsfraktionen – die Notwendigkeit eines durchgängig gut befahrbaren Radwegenetzes im Bereich beider Stadtgebiete und darüber hinaus bis nach Hannover im Norden und bis nach Hildesheim im Süden unterstreichen. Als Fernziel haben wir den „Radschnellweg Hildesheim-Hannover“ (vgl. „Machbarkeitsstudie zur Mobilitätsverbesserung – Radschnellweg Hildesheim-Hannover“, Antrag der Kreistagsgruppe SPD-CDU (Hildesheim) vom 29.10.2018) vor Augen.

Mit unseren Aktionen am 5. und 12. September möchten wir uns darüber hinaus ausdrücklich mit den Zielen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. (adfc) solidarisieren, wie z.B. dem Einsatz für die konsequente Förderung des Radverkehrs, der Verbesserung der Verkehrssicherheit des nichtmotorisierten Verkehrs und dem Einsatz für Umweltschutz im Verkehr und eine ökologische Verkehrsmittelwahl.

Zum Erreichen der gesteckten Ziele halten wir – auf der übergeordneten Ebene – regelmäßig stattfindende Radverkehrskonferenzen unter Beteiligung aller mit Radverkehrsthemen befassten Stellen in den Kommunen (einschließlich der des Landkreises Hildesheim und der Region Hannover) und des ADFCs für sinnvoll und notwendig.

Weiterhin erscheint die Einrichtung eines Runden Tischs Radverkehr (ggf. auch mehrerer auf jeweils lokaler Ebene; = untergeordnete Ebene) als beratendes Gremium unter Beteiligung von interessierten Bürgern (m/w/d), Vereinen und Verbänden angeraten. In engem Kontakt mit den zuvor genannten „offiziellen“ Stellen macht der Runde Tisch Radverkehr unmittelbar auf Mängel aufmerksam (z.B. Fahrbahnschäden, notwendige Bordsteinabsenkungen), regt Infrastrukturverbesserungen an (z.B. hinsichtlich des Radwegenetzes und der Beschilderung) und wacht über eine gebührende Berücksichtigung des Radverkehrs bei Neubaumaßnahmen und dergleichen.

 

Besucher und Pressevertreter (jeweils m/w/d) sind herzlich willkommen!

 

Aufgrund der besonderen Situation („Corona“) gilt die AHA-Formel:

  • Bitte Abstand wahren (auch beim RADFAHREN),
  • bitte auf Hygiene achten
  • und – da wo es eng wird – bitte eine Alltagsmaske tragen

 

Rückfragen bitte an: Kalle Esser, Lily-Braun-Str. 1a, 31157 Sarstedt (E-Mail: karl_heinzesser@nullhtp-tel.de  –  mobil: 0157 72850948)