Zeichen der Anteilnahme in Sarstedt

Kein Bock auf Nazis

Am Freitag den 21.02. gedachte in Sarstedt den rassistisch motivierten Mordanschlägen in Hanau vom 19. Februar in Hanau. Bürgermeisterin Heike Brennecke und der stellvertretende Ratsvorsitzende luden spontan zur Gedenkveranstaltung ein. Der Ratsvorsitzende Markus Brinkmann war leider verhindert, er nahm im nördlichen Harzer Vorland an den „Duderstädter Gesprächen“ teil. Unter den gut 70 Teilnehmern waren neben vielen Sarstedter Bürgern, Vertretern des Rates, der Verwaltung und der Christlichen Sarstedter Kirchen auch eine große Anzahl von Mitgliedern der Türkisch-Islamischen-Gemeinde aus Sarstedt. Deren Vorsitzender bedankte sich sichtlich gerührt beim Mitorganisator Sven Tomis für die Einladung mit dem Kommentar: Diese Geste bedeutet uns sehr viel. Wir fühlen uns heute mehr denn je als ein Teil von Sarstedt und als ein Teil der Gemeinschaft in Deutschland.
Nachdem Bürgermeisterin Heike Brennecke, der stellvertretende Ratsvorsitzende Sven Tomis und Pastor Hans-Peter Borcholt von der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Paulus ein paar Worte zum Gedenken an die Opfer und gesprochen haben, wurden Kerzen, Blumen und ein paar zu Papier gebrachte Gedanken am Eingang der St. Nikolai Kirche niedergelegt und gemeinsam zum Rathaus gegangen. Dort befestigten Tomis und Brennecke ein „Kein Bock auf Nazis“-Transparent an der Rathaustreppe.